Der
Riesling Norheimer Dellchen 2008 Großes Gewächs - Limitiert auf maximal 2 Flaschen je Kunde.
Marcus Hofschuster von Wein-Plus.de hat den Wein am 05.09.09 verkostet und beschreibt ihn so: Recht verschlossener, dabei hochfeiner, kühl-kräuteriger Duft nach Quitte, Zitrusfrüchten und Pfirsich mit floralen Spuren, etwas eingemachten Erdbeeren und Heidelbeeren sowie kühler Mineralik. Glasklar, fest gewirkt und feinsaftig im Mund, präsente, hochfeine Säure, vegetabile und leicht erdige Noten am Gaumen, relativ schlanker wirkender Stil, aber dennoch mit Substanz, Tiefe und sehr viel Zug, eher trocken, sehr nachhaltig am Gaumen, mineralisches Rückgrat, auch wieder erdige Beitöne, sehr elegante, noble Art, langer Abgang mit hochfeiner, kühler Mineralik.
Abschließende Bewertung: Hervorragend (93+).
Auch
Robert Parker liebt den Norheimer Dellchen und vergibt Jahr für Jahr zwischen 90 und 98 Punkten. Der aktuelle Jahrgang 2008 wurde noch nicht bewertet.
Alle Auszeichnungen und Ehrungen, die Helmut Dönnhoff schon erhalten hat, hier zu nennen, würde den Rahmen sprengen. Wie kaum ein anderer, hat der bescheidene Superstar aus Oberhausen an der Nahe dem deutschen Riesling zu internationalem Ansehen verholfen. Wenige wissen aber, dass aus seinem Keller auch Weiß- und Grauburgunder von aller erster Güte kommen.
In dem 20 Hektar großen Besitz befinden sich viele unterschiedliche große Lagen der Nahe. Die gesamte Bandbreite der Burgunder und Rieslinge, von trocken bis edelsüß, werden von der Handschrift Helmut Dönnhoffs einzigartig interpretiert. Seine Weine sind keine Kraftmeier, sondern perfekt ausbalancierte, elegante Unikate, die das jeweilige Terroir faszinierend widerspiegeln.
Lesen Sie in meinem Blog über mein Ostererlebnis mit dem Dellchen:
blog.heute-im-glas.de